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Bewährte Schwimmerschalter in der Industrie

Schwimmerschalter Industrie – In der Industrie kommt es regelmäßig vor, dass Behälter mit Flüssigkeit gefüllt sind, deren Pegel und Temperaturen strenge Überwachung erfordern. Chemische Prozesse erfordern hoch präzise Abläufe, bei der die Zufuhr und Abfuhr von Stoffen tadellos funktionieren müssen, damit eine Reaktion wie geplant erfolgt.

Ebenso im Bereich des Maschinenbau, wo Flüssigkeiten zum Kühlen, Ölen oder aus anderen Gründen notwendig sind.

Um die Sicherheit solcher Anlagen zu gewährleisten, verwendet man in der Praxis eine die effizientesten Technologien, welche die Messtechnik zu bieten hat: elektrische Schwimmerschalter.

Schwimmerschalter – wie funktionieren Sie?

Hinter Schwimmerschaltern steckt eine denkbar simple Technologie, die sich sehr wirksam einsetzen lässt. Sie funktionieren ganz ohne komplizierte Elektronik und ihre Montage ist denkbar einfach.

Grundsätzlich wird jeder Schwimmerschalter vom Material her so angepasst, dass es in der dafür vorgesehen Flüssigkeit optimal funktionieren kann. An einem Metallstab ist ein sogenannter Schwimmer angebracht. Er ist frei beweglich und ist durch den Pegelstand des Gefäßinhalts hoch gedrückt oder abgesenkt. In diesem Schalter wird ein Magnet aus PP, PA, PE, NBR oder Edelstahl angebracht. Neben dem Schwimmer enthält der Schwimmerschalter noch einen Reedkontakt. Reed-Kontakte sind in Glas eingeschmolzene Kontaktzungen, die durch ein Magnetfeld ausgelöst sind und dabei elektrischen Strom leiten.

Durch Änderung beim Pegel der Flüssigkeit wird der Schwimmer bewegt. Nähert er sich dem Niveau, auf dem sich der Reed-Kontakt befindet, dann wird ein Stromkreis geschlossen und der Schalter gibt ein Signal über ein PVC-Kabel weiter. Meist wird hierdurch eine Pumpe ausgelöst, die dann sofort automatisch anfängt Flüssigkeit nachzupumpen oder abzusaugen – je nach dem an welchem Punkt der Sensor ausgelöst wurde. Alternativ dazu kann einfach ein Alarmsignal ertönen.

Vorteile von Schwimmerschaltern

Sehr praktisch sind Schwimmerschalter deshalb, weil sie von ihrer technischen Gestaltung her sehr einfach sind und teilweise rein mechanisch funktionieren. Sie benötigen nur eine minimale Stromversorgung und funktionieren auch dann, wenn es einen Stromausfall geben sollte.

Werden sie aus Edelstahl hergestellt, dann halten sie nahezu jeder Art von Flüssigkeit stand, auch aggressiven Chemikalien. Zudem können sie auch bei sehr hohen oder sehr niedrigen Temperaturen solide Arbeit leisten.

Die Herstellung von Schwimmerschaltern ist nicht kompliziert, so dass auch individuelle Anfragen für spezielle Formen und Größen der Schalter realisierbar sind. Man kann zum Beispiel ihre Länge bei Bestellung unterschiedlich wählen, zudem auch die Größe des Gewindes, damit sie sich einfach am Gehäuse des Behälters anschrauben lassen – nur um einige Beispiele zu nennen.

Schwimmschalter sind in ihrer Anwendung sehr flexibel. Der Füllstand kann sowohl nach oben als auch nach unten überwacht sein. Dafür müssen die Geräte nur etwas anders installiert sein – ihre Systematik ist immer gleich.

Auch die Reedschalter Technik ist sehr zuverlässig für die Füllstandsmessung bei Hitze oder aggressiven Stoffen. Glas ist eines der Materialien, welches nahezu mit so gut wie keiner chemischen Mischung Reaktionen zeigt. Zudem liegt seine Schmelztemperatur zwischen 1.000 – 1.600°C. Kaum ein Tank ist dafür vorgesehen so heiße Materialien zu beherbergen.

Am allermeisten spricht jedoch der Preis für Schwimmschalter. Für das, was sie in der Lage sind an Aufgaben zu erfüllen, sind die Kosten minimal. Sind sie einmal installiert, erfordern sie so gut wie keinen Aufwand für Wartung und verursachen wenn, dann auch nur minimale Folgekosten.

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